AEI Abschlussveranstaltung EBeCa im BM.I und Projektpräsentation auf der KIRAS Fachtagung in Wien

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Vor fast 60 hochrangigen geladenen Führungskräften und Exekutivbediensteten präsentierte die AEI auf Einladung des Projektpartners BM.I die Endergebnisse des Forschungsprojektes EBeCa.

Vertreter des EBeCa Projektes: Dr. Karin Rainer (AEI) und Obstlt. Mag. Dr. Christian Preischl (BM.I, Abt. II/2/b)

Neben der Präsentation der AEI am jährlichen Highlight der nationalen Sicherheitsforschung in Österreich, der KIRAS Fachtagung in Wien am 18. Oktober 2016 vor fast 150 Expertinnen und Experten, war dies der gelungene Abschluss eines herausfordernden, einjährigen Studienprojektes zum Einsatz von Body Worn Cameras in Österreich.

Neben hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern von öffentlichen Bedarfsträgern und NGOs war bei der KIRAS-Tagung die Fachöffentlichkeit aus Wissenschaft und Wirtschaft ebenso vertreten wie Projektpartner und Repräsentanten von bilateralen Kooperationen mit Deutschland. An diesem Schwerpunkttag, an dem sowohl die Ergebnisse der erfolgreichsten laufenden und abgeschlossenen Projekte vor den Vorhang gebeten wurden, war ein weiterer Aspekt vor allem die Vernetzung und Schaffung neuer Synergien zwischen den Teilnehmenden für folgende Anträge und Projektkooperationen.

Die AEI präsentierte dabei die wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse der im KIRAS Sicherheitsforschungsprogramm durch das bmvit finanzierten Studie „EBeCa. Evaluierung und Begleitung von Body Worn Cameras bei der Exekutive in Österreich“. Dabei wurden in einem umfassenden Ansatz und unter aktiver Kooperation mit dem Bedarfsträger BM.I (Abt. II/2/b) in einem gut einjährigen Projekt sowohl die (potenziellen) Anwenderinnen und Anwender bei der Polizei, die Führungsebene, Ethik-Experten sowie die Bevölkerung befragt und einbezogen.

EBeCa, das eine Laufzeit von Oktober 2015 bis Ende 2016 hat, trägt wesentlich dazu bei, die Perspektiven der wesentlichen Stakeholder-Gruppen in die Einführung dieser wichtigen Technologie zu gewährleisten. Die evidenzbasierte Studienarbeit führt zu einer Optimierung der Prozesse bei der Einführung der Kameratechnologie und kann weiters zur Maximierung positiver Effekte beitragen – wie z.B. größere Transparenz von Amtshandlungen, Deeskalation – aber auch zur Minimierung von international bekannten Schwachstellen und Risiken – wie z.B. von Manipulationsvorwürfen oder der Angst vor Missbrauch.

Das große Publikumsinteresse während beider Veranstaltungen an den durch die AEI präsentierten Projektergebnissen zeigte ebenfalls, wie wichtig die Studie in der Wahrnehmung der Fachöffentlichkeit gehandelt wurde.